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Großzügige Spende über 20.000 Euro für Akut-Frührehabilitation

„Wir freuen uns sehr über diese Spende, die außerhalb unseres Budgets für medizinische Geräte eingesetzt wird. Bereits angeschafft wurden hiervon Aufstehhilfen, Gehilfen wie z. B. ein Gehwagen und eine Absaugpumpe. Dies bringt für die Patienten eine spürbare Erleichterung,“ berichtet Christian Imhof, Betriebsleiter des Thoraxzentrums Münnerstadt.

Ein herzliches Dankeschön richtet er, sowie der Ärztliche Direktor und Chefarzt Dr. Bernd Seese, der Oberarzt Dr. Sembritzki-Wess und das Stationsteam stellvertretend für alle aktuellen und zukünftigen Patienten deshalb an die großzügige Spenderin, posthum, und den Cousin Herrn Götz, der die Testamentsspende überreicht. 

„Die Spenderin Renate Fröhlich wohnte in Bad Kissingen. Ihr Mann Gerhard Fröhlich litt an einer chronischen Atemwegserkrankung und war deswegen über lange Jahre im Thoraxzentrum Münnerstadt in Behandlung. Frau Fröhlich wollte mit der Spende Ihren Dank und Anerkennung für die Behandlung Ihres Mannes zum Ausdruck bringen. Sie selbst ist im April 2020 verstorben,“berichtet Herr Hans-Jürgen Götz.


Was ist die Akut-Frührehabilitation?

Sie ist eine spezielle Form der Rehabilitation (auch pneumologische Frührehabilitation genannt) und auf Patienten abgestimmt, die aufgrund ihrer schweren Erkrankung und dem sehr eingeschränkten Allgemeinzustand für eine normale Rehabilitation noch nicht geeignet sind.

Für jeden Patienten legt ein fachübergreifendes Team aus erfahrenen Ärzten, Pflegefachkräften, Atem-, Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden und Psychologen ein individuelles Konzept der medizinischen und therapeutischen Maßnahmen fest.
 

Ziel der pneumologischen Frührehabilitation

Ziel ist, dass die Patienten ihre verlorenen Basis-Fähigkeiten wiedererlangen (z. B. selbständig essen, ankleiden, sitzen, gehen) und dann nach Stabilisierung eine normale Reha beginnen können.


Typische Patienten 

* Über längere Zeit invasiv maschinell Beatmete, die hiervon gerade entwöhnt wurden 
* Patienten, die eine schwere Lungenentzündung überstanden haben
* Personen die nach Verschlechterung einer COPD-Erkrankung (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) stark  eingeschränkt sind
* Patienten nach einer überstandenen schweren Corona Erkrankung.

„Gerade Letztere gelten zwar vom akuten Infekt gesehen als genesen, leiden aber oft noch an den Folgen der Erkrankung. Lungenfunktion und körperliche Leistung können auch noch Wochen oder Monate nach überstandener Erkrankung stark beeinträchtigt sein. Und dies betrifft nicht nur Patienten, die beatmet werden mussten“, berichtet Dr. Seese.
Durch die Therapie wurde bereits vielen vormals an Covid-19 erkrankten Patienten geholfen, leichter in den Alltag zurück zu finden.

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Ansprechpartner:
Marion Meißner-Dauelsberg
Öffentlichkeitsarbeit
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97702 Münnerstadt
Tel: 09733 62-3360
Fax: 09733 62-3009

Marion Meißner-Dauelsberg