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Intensivstation und Weaningzentrum

Unsere Klinik ist seit mehreren Jahren auf das Weaning (die Beatmungsentwöhnung) invasiv beatmeter Patienten spezialisiert. 

Ende 2010 wurde im Rahmen standardisierter Qualitätskriterien die Akkreditierung als Weanigzentrum durch die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und das Institut für Lungenforschung erzielt und die damit verbundenen Qualitätsanforderungen hinsichtlich personeller, apparativer und struktureller Anforderungen geschaffen.

Die Intensivstation umfaßt insgesamt 16 Betten und setzt sich aus einer Weaning-Einheit (Beatmungsstation)  mit 12 Betten, sowie einer chirurgischen Wachstation mit 4 Betten zusammen.
Zum Weaningzentrum gehört desweiteren eine Station für häusliche Beatmung mit 6 Betten. Dort werden Patienten mit einer chronischen ventilatorischen Insuffizienz auf eine nicht-invasive Maskenbeatmung eingestellt.

Zusätzlich besteht eine Kooperation mit der Heimbeatmungsstation der Linde Remeo Deutschland GmbH am Standort Münnerstadt.

Durch Mitarbeit im interdisziplinären Team unterstützen qualifizierte Therapeuten den schwer kranken Patienten mit gezielten Behandlungen und forcieren die Mobilisation. Moderne Geräte unterstützen den Muskelaufbau und die Fortbewegung.

Intensivstation/Weaning-Einheit:

  • Für die Entwöhnung von langzeitbeatmeten Patienten besteht ein großer überregionaler Einzugsbereich und Bedarf.
  • Sämtliche Weaningbetten unserer Einrichtung sind komplett mit moderner Intensivausstattung ausgerüstet.
  • Sämtliche Zimmer und Patientenbetten sind mit moderner Radio/TV Anlage ausgestattet.
  • Das ärztliche Personal wird durch insgesamt 3 Atmungstherapeuten unterstützt.
  • Durch eine eigene Physiotherapie wird eine möglichst frühe Mobilisation unter Einschluss von Mobilisationshilfen und Bewegungsapparaten konsequent betrieben.
  • Die Betreuung von Patienten und Angehörigen für die Phase nach der Intensivbehandlung wird durch unseren Sozialdienst aktiv unterstützt.
     

Ziele sind:

  • die frühestmögliche Extubation oder Dekanülierung invasiv beatmeter Patienten unter Einbeziehung nicht-invasiver Beatmungsverfahren und im Anschluss die frühzeitige Einleitung einer Rehabilitationsphase.
  • bei gegebener Indikation die Einleitung einer nicht-invasiven Heimbeatmungstherapie (Maskenbeatmung) in Kooperation mit unserer Heimbeatmungsstation.
  • bei nicht erfolgreicher Beatmungsentwöhnung eine reibungslose und professionelle Überleitung in eine außerklinische invasive Langzeitbeatmung. Generell besteht das Ziel nach einer weiteren Phase der Stabilisation und Adaptation auf einer Beatmungspflegestation nach einem angemessenen Zeitintervall einen erneuten Weaningversuch zu unternehmen.
     

Informationen für Ärzte und Zuweiser, Anmeldung und Übernahme:

Die Übernahme auf unsere Weaning-Einheit ist zu jedem Zeitpunkt der Weaningphasen möglich:

Neu ist eine eigens eingerichtete Weaning Hotline, an der Sie einen kompetenten Ansprechpartner direkt erreichen: 09733 / 62-3456

  • zur pneumologischen Intensivbehandlung
  • zur Respiratorentwöhnung (Weaning)
  • zur Einleitung einer invasiven oder nicht-invasiven Heimbeatmung
  • zur Abklärung der Indikation einer Heimbeatmung
  • Sekretmanagment bei neuromuskulären Erkrankungen
  • Das gilt auch für dialysepflichtige oder isolationsbedürftige Patienten, z. B. MRSA.
  • Wir helfen Ihnen gerne mit einem telefonischen Konsil bei Weaning-Versagen und freuen uns, geeignete Patienten in unser Zentrum übernehmen zu dürfen.
  • Die Anmeldung eines Patienten kann direkt telefonisch und im Anschluß per Fax mit unserem Aufnahmeformular erfolgen.

     

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Ansprechpartner:

Weaning Hotline
Michelsberg 1
97702 Münnerstadt
Tel: 09733 62 3456

 

 

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Der Bezirk - die dritte kommunale Ebene in Bayern

Der Bezirk Unterfranken ist einer von sieben Bezirken in Bayern. Neben den Gemeinden und Landkreisen bzw. kreisfreien Städten bilden die Bezirke die dritte kommunale Ebene.

Oberstes politisches Organ des Bezirks ist der Bezirkstag. Der Bezirk Unterfranken erfüllt Aufgaben, die über die Zuständigkeit oder das Leistungsvermögen der Landkreise bzw. kreisfreien Städte hinausgehen. Er unterhält und unterstützt öffentliche Einrichtungen, die für das wirtschaftliche, soziale und kulturelle Wohl der Menschen in Unterfranken notwendig sind.

Als Träger der überörtlichen Sozialhilfe hilft er pflegebedürftigen, behinderten und psychisch kranken Menschen. Der Bezirk Unterfranken ist zudem Träger von Fachkliniken sowie mehrerer Heime. Weitere Aufgabenschwerpunkte des Bezirk Unterfranken sind unter anderem die regionale Kulturarbeit, die Partnerschaft mit dem Departement Calvados, die Fachberatung für Kellertechnik und Kellerwirtschaft sowie die Fachberatung für Fischerei.

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