
Die Thoraxchirurgische Abteilung mit insgesamt 30 Betten wird von einem Team erfahrener Thoraxchirurgen betreut, das aus einem Chefarzt, einem Oberarzt, einem Funktionoberazt und zwei Assistenten besteht.
Es werden sämtliche Erkrankungen der Lunge, des Mediastinums, des Zwerchfells, der Brustwand und des Pleuraraumes mit modernsten Operationsverfahren, einschließlich der minimalinvasiven videothorakoskopischen Chirurgie, durchgeführt.
Es wird das gesamte Spektrum der onkologischen Thoraxchirurgie nach den neuesten Erkenntnissen und Standards angeboten.
Nicht nur primäre bösartige und gutartige Geschwülste der Lunge, der Atemwege, der Brustwand und der Pleura werden behandelt, sondern auch Metastasen sehr verschiedener Primärtumoren.
Endoskopisch werden bei Verschluss oder Einengung der Atemwege durch Tumore die Luftröhre oder die Bronchien mit Laser, Argonbeamer oder Kryogerät wiedereröffnet. Wenn notwendig, werden auf diesem Wege auch Platzhalter (Stents) implantiert oder die Atemwege bougiert (gedehnt).
Auf diesem Gebiet hat die Klinik überregional einen bedeutenden Ruf erlangt und kooperiert seit Jahren eng mit den Kolleginnen und Kollegen der entsprechenden Fachrichtungen (z. B. Gynäkologie, Urologie, Gastroenterologie oder Orthopädie).
Dabei ist der größtmögliche Erhalt von Lungengewebe besonders wichtig, da davon die postoperative Lebensqualität und die Möglichkeit weiterer Behandlungen abhängt.
Neben der Tumorbehandlung bestehen auch große Erfahrungen auf dem Gebiet der septischen Thoraxchirurgie, einschließlich der Versorgung von Tuberkulosekranken.
Die Thoraxchirurgische Abteilung hat aufgrund ihres guten Rufes einen großen Einzugsbereich aus Unter-, Ober- und Mittelfranken, Hessen und Thüringen. Die Einbeziehung der Familie in die Aufklärung und Behandlung der Krankheit ist, falls vom Patienten gewünscht, eine Selbstverständlichkeit.
Rund um die Uhr stehen zwei modern eingerichtete OP-Säle mit erfahrenem OP- und Anästhesiepersonal zur Verfügung.
Das Thoraxchirurgisches Spektrum umfasst:
